Einen traditionellen Adventskranz binden
Bäuerin Karin vom Obermichelerhof zeigt uns, wie man einen Adventskranz mit natürlichen Materialien bindet.
Kein Advent ohne Adventskranz: zumindest bei uns auf dem Bauernhof in Südtirol. Bäuerin Karin vom Obermichelerhof in Vöran zeigt uns, wie der Kranz mit natürlichen Materialien gelingt.
Für einen traditionellen bäuerlichen Adventskranz braucht es nicht viel. Alles, was verwendet wird, stammt aus der eigenen Umgebung: frische Tannenzweige aus dem Wald, und ein schlichter Strohkranz als Grundlage. Genau diese Einfachheit macht den Kranz so besonders.
Zuerst werden die frischen Tannenzweige klein geschnitten und zu kleinen Bündeln zusammengelegt. Diese werden mit einem dünnen, grünen Draht dicht an dicht auf den Strohkranz gebunden – immer in dieselbe Richtung, damit der Kranz später schön gleichmäßig wirkt.
Geschmückt wird der Adventskranz mit Naturmaterialien: Hagebutten, ein paar Zimtstangen, getrocknete Orangenscheiben, Tannenzapfen, Walnüsse vom eigenen Baum, oder einfache Schleifen aus Leinenband. Vier rote Kerzen vervollständigen den Adventskranz.
Wenn der Kranz fertig ist und seinen Platz auf dem Tisch findet, ist der Advent am Bauernhof angekommen. Woche für Woche wird eine Kerze mehr angezündet – ein stilles Zeichen dafür, dass Weihnachten näher rückt.
Wenn die Tage kürzer werden und der erste Raureif am Morgen auf den Wiesen liegt, beginnt auf dem Bauernhof eine besondere Zeit. Der Advent kündigt sich an – still, bodenständig, voller Vorfreude und gelebter Traditionen. Eine der schönsten Vorbereitungen darauf ist das Binden des Adventskranzes mit Tannnenzweigen, so wie es seit Generationen am Hof gemacht wird. Eine Roter-Hahn Bäuerin zeigt uns heute, wie aus einfachen Naturmaterialien ein traditioneller bäuerlicher Adventskranz entsteht.