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Urlaub auf dem Bauernhof in Martell
Urlaub auf dem Bauernhof in Martell

Das Tal der Erdbeeren

Urlaubsort

Martell

Urlaub auf dem Bauernhof in Martell

Urlaub auf dem Bauernhof in Martell spielt sich nicht nur vor dem Hintergrund von Wiesen, Weiden und Wäldern ab. Im Hochsommer leuchten hier die Erdbeerfelder.

Das Martelltal liegt mitten im Nationalpark Stilfserjoch und erstreckt sich von Goldrain als 24 Kilometer langes Seitental des Vinschgaus bis zum Gletscher des Cevedale auf 3.769 Metern Meereshöhe. In Hintermartell wurde in den 1950er-Jahren eine Staumauer errichtet, die das Wasser des Plimabaches zur Stromerzeugung zum Zufrittsee staut. Heute ist der See Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen.

Urlaub auf dem Bauernhof in Martell spielt sich nicht nur vor dem Hintergrund von Wiesen, Weiden und Wäldern ab. Im Hochsommer leuchten hier die Erdbeerfelder.

Das Martelltal liegt mitten im Nationalpark Stilfserjoch und erstreckt sich von Goldrain als 24 Kilometer langes Seitental des Vinschgaus bis zum Gletscher des Cevedale auf 3.769 Metern Meereshöhe. In Hintermartell wurde in den 1950er-Jahren eine Staumauer errichtet, die das Wasser des Plimabaches zur Stromerzeugung zum Zufrittsee staut. Heute ist der See Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen.

 

Die knapp 900 Einwohner der Gemeinde mit dem Hauptort Martell sind wie schon ihre Ahnen hauptsächlich Milch- und Viehbauern. Sogar auf 2.000 Metern Meereshöhe gibt es hier noch dauerbesiedelte Höfe. Ideal ist ein Urlaub auf den Bauernhof in Martell deshalb vor allem dann, wenn man Authentizität und Ruhe sucht.

 

Süß, rot und köstlich

Den Bauern im Martelltal machten in den letzten Jahrzehnten – wie vielen Landwirten in anderen Regionen auch – die stetig sinkenden Milchpreise wirtschaftlich sehr zu schaffen. Ein Überleben mit den Einnahmen aus der Landwirtschaft wurde immer schwieriger, sodass die Bauern gezwungen waren, sich nach neuen Nutzungsmöglichkeiten ihrer Flächen umzusehen. Es stellte sich heraus, dass die Höhenlage mit dem milden und trockenen Klima sowie den kühlen Nächten das Tal zu einem idealen Gebiet für den Anbau von Beeren macht, und zwar ganz besonders von Erdbeeren. Die Ernte der Marteller Bergerdbeeren beginnt Mitte Juni auf 800 Metern und endet erst Anfang September auf den höchsten Anbauflächen bis auf 1.800 Höhenmetern. Zu dieser Zeit sind auf dem Markt schon längst keine Erdbeeren aus den herkömmlichen Erdbeeranbaugebieten zu finden und so können die Marteller die Abnehmer ziemlich konkurrenzlos mit ihrem Erzeugnis beliefern. Geschätzt sind die Marteller Erdbeeren aber nicht nur deshalb: Ein Qualitätsmerkmal ist ihr Geschmack, der durch die langsame Reifung besonders aromatisch ausfällt.

Neben den Erdbeeren verschaffen im Martelltal auch Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Gemüse den Landwirten ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein. Dank dieses Glücksgriffs ist es den Bergbauern dieses Tals gelungen, auf ihren Höfen zu bleiben und ihre Tradition aufrecht zu erhalten. Und beim Urlaub auf dem Bauernhof bist Du nicht nur dabei, sondern mitten drin.

 

Der Bartgeier fliegt wieder

Im Nationalpark Stilfserjoch hat man in den letzten Jahrzehnten erfolgreich wieder Bartgeier ansiedeln können. In den Jahren 2000 bis 2008 wurden im Martelltal elf junge Bartgeier freigelassen. Vier Paare haben im Schutzgebiet ihr Revier bezogen. Seit der ersten erfolgreichen Brut der größten Greifvögel Europas sind im Parkgebiet 27 Jungvögel geschlüpft. Wer sich mit etwas Geduld wappnet und ein wenig Glück hat, kann vielleicht von seiner Ferienwohnung oder seinem Zimmer aus einen Bartgeier dabei beobachten, wie er hoch oben seine Kreise zieht.

Die knapp 900 Einwohner der Gemeinde mit dem Hauptort Martell sind wie schon ihre Ahnen hauptsächlich Milch- und Viehbauern. Sogar auf 2.000 Metern Meereshöhe gibt es hier noch dauerbesiedelte Höfe. Ideal ist ein Urlaub auf den Bauernhof in Martell deshalb vor allem dann, wenn man Authentizität und Ruhe sucht.

 

Süß, rot und köstlich

Den Bauern im Martelltal machten in den letzten Jahrzehnten – wie vielen Landwirten in anderen Regionen auch – die stetig sinkenden Milchpreise wirtschaftlich sehr zu schaffen. Ein Überleben mit den Einnahmen aus der Landwirtschaft wurde immer schwieriger, sodass die Bauern gezwungen waren, sich nach neuen Nutzungsmöglichkeiten ihrer Flächen umzusehen. Es stellte sich heraus, dass die Höhenlage mit dem milden und trockenen Klima sowie den kühlen Nächten das Tal zu einem idealen Gebiet für den Anbau von Beeren macht, und zwar ganz besonders von Erdbeeren. Die Ernte der Marteller Bergerdbeeren beginnt Mitte Juni auf 800 Metern und endet erst Anfang September auf den höchsten Anbauflächen bis auf 1.800 Höhenmetern. Zu dieser Zeit sind auf dem Markt schon längst keine Erdbeeren aus den herkömmlichen Erdbeeranbaugebieten zu finden und so können die Marteller die Abnehmer ziemlich konkurrenzlos mit ihrem Erzeugnis beliefern. Geschätzt sind die Marteller Erdbeeren aber nicht nur deshalb: Ein Qualitätsmerkmal ist ihr Geschmack, der durch die langsame Reifung besonders aromatisch ausfällt.

Neben den Erdbeeren verschaffen im Martelltal auch Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Gemüse den Landwirten ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein. Dank dieses Glücksgriffs ist es den Bergbauern dieses Tals gelungen, auf ihren Höfen zu bleiben und ihre Tradition aufrecht zu erhalten. Und beim Urlaub auf dem Bauernhof bist Du nicht nur dabei, sondern mitten drin.

 

Der Bartgeier fliegt wieder

Im Nationalpark Stilfserjoch hat man in den letzten Jahrzehnten erfolgreich wieder Bartgeier ansiedeln können. In den Jahren 2000 bis 2008 wurden im Martelltal elf junge Bartgeier freigelassen. Vier Paare haben im Schutzgebiet ihr Revier bezogen. Seit der ersten erfolgreichen Brut der größten Greifvögel Europas sind im Parkgebiet 27 Jungvögel geschlüpft. Wer sich mit etwas Geduld wappnet und ein wenig Glück hat, kann vielleicht von seiner Ferienwohnung oder seinem Zimmer aus einen Bartgeier dabei beobachten, wie er hoch oben seine Kreise zieht.

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Das Martelltal ist wegen seiner zahlreichen Wandermöglichkeiten im Sommer bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Waldbergbauer-Weg führt etwa an vielen Höfen vorbei, die ihre Besonderheiten jeweils auf Tafeln vorstellen.

Das Martelltal ist wegen seiner zahlreichen Wandermöglichkeiten im Sommer bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Waldbergbauer-Weg führt etwa an vielen Höfen vorbei, die ihre Besonderheiten jeweils auf Tafeln vorstellen.

Der Weg ist ungefähr acht Kilometer lang und führt durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft von Waldberg hinauf zum Sebelwald, einem der größten zusammenhängenden Zirbelkiefernbestände des Landes.

Im Winter ist das Martelltal ein Geheimtipp für Liebhaber von Schneeschuhwanderungen und Skitouren, aber auch im Langlauf- und Biathlonzentrum finden Wintersportler beste Voraussetzungen.

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