&noscript=1 /> Radweg Via Claudia Augusta im Vinschgau - Südtirol Radweg Via Claudia Augusta im Vinschgau - Südtirol
 
Radweg Via Claudia Augusta: Mit dem Rad von Mals nach Meran
Radweg Via Claudia Augusta: Mit dem Rad von Mals nach Meran

Ausflugsziel

Radweg Via Claudia Augusta

Radweg Via Claudia Augusta: Mit dem Rad von Mals nach Meran

Insgesamt über 700 Kilometer lang ist der Radweg Via Claudia Augusta. Die römische Handelsstraße verlief von Donauwörth bei Augsburg über den Fernpass und den Reschenpass bis nach Venedig.

Die Via Claudia Augusta wurde ab dem 2. Jahrhundert von den Römern als wichtigste Verbindung über die Alpen genutzt. Heute wird die Via Claudia Augusta von zahlreichen Radfahrern befahren, die aus aller Welt in den Vinschgau nach Südtirol kommen, um dort den Abschnitt von Mals nach Meran – per Fahrrad – zurückzulegen. Das atemberaubende Bergpanorama, die Aussicht auf die weiten Obstwiesen und die sich durch die Landschaft schlängelnden Flüsse gibt es inklusive.

Im Jahre 1552 wurde in Rabland bei Meran ein Meilenstein des Kaiser Claudius Augustus entdeckt. Dieses älteste römische Schriftdenkmal im Alpenraum weist auf die Heeresstraße hin, die dort vorbeiführte – die Via Claudia Augusta. Benannt nach seinem Auftraggeber und Urheber, führte sie über die Alpen, die somit bereits in der Antike überquert werden konnten und einen regen Handel zwischen Nord und Süd ermöglichte. Bis 46 n. Chr. wurde die Straße immer wieder verbessert. Die sechs bis acht Meter breite Straße fiel nach außen hin zu den Straßengräben ab, damit sie nach Regen und Schnee schnell wieder trocknen konnte.

Radweg Via Claudia Augusta: Mit dem Rad von Mals nach Meran

Von Mals nach Meran

Die geschichtsträchtige Straße ist heute der beliebte Radweg Via Claudia Augusta, der durch das Vinschgau in Südtirol führt. Von Mals aus kann man den rund 80 Kilometer langen Radweg in Richtung Kurstadt Meran zurücklegen. Der Radweg ist nicht anspruchsvoll und ist deshalb auch für Familien mit Kindern geeignet. Der Etsch flussabwärts entlang führt der Weg großteils über asphaltierte Teilstücke. Halt machen kann man dabei vielerorts: In Glurns beispielsweise, dem kleinen, mittelalterlichen Städtchen im Vinschgau, aber auch in der Ortschaft Laas, die als Marmor- und Marillenhochburg bekannt ist. Quer durch Obstplantagen, zu Schluchten hinunter, an Burgen und Schlössern vorbei, durch Naturschutzgebiete hindurch – der Radweg ist nicht nur abwechslungsreich und kurzweilig, sondern auch ein kulturelles Highlight. Die Strecke verläuft durchwegs flach oder bergab und ist somit auch bei Freizeitradlern mit moderater Ausdauer beliebt.

Mit dem Zug retour

Wer kein eigenes Fahrrad mit in den Urlaub nehmen möchte, kann sich bei den Radverleihen an den Bahnhöfen entlang der Strecke ein Fahrrad ausleihen – und an einem anderen Ort zurückgeben. Die Vinschger Bahn verläuft großteils parallel zur Radroute, so können Teilstrecken auch ganz einfach mit der Bahn zurückgelegt werden, sollten die Beine einmal zu schwer werden. In Meran angekommen, bringt die Vinschger Bahn die Radfahrer wieder nach Mals zurück. Wer aber noch nicht genug vom Fahrradfahren hat, kann seine Radtour natürlich nach Belieben verlängern und von Meran aus weiterfahren: Das Radwegenetz in Südtirol ist quer durch das ganze Land gut ausgebaut.

mehr lesen weniger lesen