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Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße
Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße

Gewürzte Genüsse

Urlaubsort

Tramin an der Weinstraße

Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße

Gewürzt – das spielt beim Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße keinesfalls auf gesalzene Preise an. Vielmehr geht es um einen Weltstar unter den Weinen.

Viele Menschen haben das Wort Tramin schon mehrmals ausgesprochen, ohne je von diesem Südtiroler Dorf gehört zu haben. Das verdankt der Ort seinem vielleicht größten Sohn – dem Gewürztraminer. Die weltbekannte Weinsorte findet in der leicht hügeligen Landschaft der Gemeinde, die etwa fünf Kilometer südlich des Kalterer Sees liegt, bis heute ideale Wachstumsbedingungen. Und auch sonst gibt es in Tramin an der Weinstraße und den dazugehörigen Ortsteilen Söll und Rungg einiges, worauf die etwa 3.000 Bewohner stolz sein dürfen.

Gewürzt – das spielt beim Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße keinesfalls auf gesalzene Preise an. Vielmehr geht es um einen Weltstar unter den Weinen.

Viele Menschen haben das Wort Tramin schon mehrmals ausgesprochen, ohne je von diesem Südtiroler Dorf gehört zu haben. Das verdankt der Ort seinem vielleicht größten Sohn – dem Gewürztraminer. Die weltbekannte Weinsorte findet in der leicht hügeligen Landschaft der Gemeinde, die etwa fünf Kilometer südlich des Kalterer Sees liegt, bis heute ideale Wachstumsbedingungen. Und auch sonst gibt es in Tramin an der Weinstraße und den dazugehörigen Ortsteilen Söll und Rungg einiges, worauf die etwa 3.000 Bewohner stolz sein dürfen.

 

Dämonen über Bethlehem

In der Kürze liegt die Würze: Bei der Arbeit ist es meist von Vorteil, dranzubleiben und sich kurz zu fassen. Für den Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße jedoch lohnt es sich, etwas mehr Zeit mitzubringen. Es gibt hier nämlich nicht nur den Gewürztraminer, den man sich nicht entgehen lassen sollte – vor allem Bethlehem ist einen zweiten Blick wert. Gemeint ist damit natürlich nicht die Stadt im Nahen Osten, sondern das älteste Dorfviertel Tramins, das die Einwohner so getauft haben. Das Viertel prägen die sogenannten Grafenhäuser, Ansitze alter Adelsgeschlechter, die teilweise schon fast wie Festungen anmuten. Folgt man der leicht ansteigenden Straße, steht man bei gemütlicher Gangart nach etwa zehn Minuten vor dem Kirchlein St. Jakob in Kastellaz mit seinen gut erhaltenen romanischen Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Neben Abbildungen von Christus, den Aposteln und den vier Evangelisten tanzen seltsame Mischwesen aus Mensch und Tier vor den Augen des Betrachters. Wer den Dämonen schließlich wieder entkommen möchte, tritt auf den Platz vor St. Jakob, wo sich der Blick auf den Ort Tramin an der Weinstraße und das weite Etschtal öffnet. Ein naher Blickfang ist der Turm der Dorfkirche: Mit seinen 86 Metern Höhe streckt er sich als höchster gemauerter Kirchturm Tirols dem Himmel entgegen.
 

Egetman-Umzug, ein Faschingsbrauch

Wen Tramin an der Weinstraße gar nicht mehr loslässt, der kann das Dorf im „Hoamet“-Museum noch besser kennenlernen. Es bietet einen guten Einblick in Geschichte, Kultur und Bräuche des Ortes. Besonders ein Brauch steht dabei im Mittelpunkt und wie kein zweiter für ganz Tramin an der Weinstraße – der Egetman-Umzug. Dieser Faschingsumzug wird immer am Faschingsdienstag in ungeraden Jahren abgehalten. Fast das ganze Dorf macht bei diesem Riesenspektakel mit. Die Rahmengeschichte ist schnell erzählt: Der Egetmann-Hansl heiratet und lädt zu seiner Hochzeit. Das Ganze ist aber keinesfalls eine „christliche“ Angelegenheit. Die Hexen, Wudelen und zahlreiche weitere, mit Ruß beschmierte Figuren ziehen zu Fuß und auf Wagen lärmend durch die Straßen. An jedem Dorfbrunnen kommt der wilde Zug zum Stehen und der „Verkünder“ nimmt den in einen schwarzen Frack gekleideten Egetmann und seine Braut aufs Korn. Und Vorsicht: Wenn Du als Zuschauer nicht aufpasst, wirst Du selbst von den wilden Gesellen verspottet und mit Ruß eingerieben.

Dämonen über Bethlehem

In der Kürze liegt die Würze: Bei der Arbeit ist es meist von Vorteil, dranzubleiben und sich kurz zu fassen. Für den Urlaub auf dem Bauernhof in Tramin an der Weinstraße jedoch lohnt es sich, etwas mehr Zeit mitzubringen. Es gibt hier nämlich nicht nur den Gewürztraminer, den man sich nicht entgehen lassen sollte – vor allem Bethlehem ist einen zweiten Blick wert. Gemeint ist damit natürlich nicht die Stadt im Nahen Osten, sondern das älteste Dorfviertel Tramins, das die Einwohner so getauft haben. Das Viertel prägen die sogenannten Grafenhäuser, Ansitze alter Adelsgeschlechter, die teilweise schon fast wie Festungen anmuten. Folgt man der leicht ansteigenden Straße, steht man bei gemütlicher Gangart nach etwa zehn Minuten vor dem Kirchlein St. Jakob in Kastellaz mit seinen gut erhaltenen romanischen Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Neben Abbildungen von Christus, den Aposteln und den vier Evangelisten tanzen seltsame Mischwesen aus Mensch und Tier vor den Augen des Betrachters. Wer den Dämonen schließlich wieder entkommen möchte, tritt auf den Platz vor St. Jakob, wo sich der Blick auf den Ort Tramin an der Weinstraße und das weite Etschtal öffnet. Ein naher Blickfang ist der Turm der Dorfkirche: Mit seinen 86 Metern Höhe streckt er sich als höchster gemauerter Kirchturm Tirols dem Himmel entgegen.
 

Egetman-Umzug, ein Faschingsbrauch

Wen Tramin an der Weinstraße gar nicht mehr loslässt, der kann das Dorf im „Hoamet“-Museum noch besser kennenlernen. Es bietet einen guten Einblick in Geschichte, Kultur und Bräuche des Ortes. Besonders ein Brauch steht dabei im Mittelpunkt und wie kein zweiter für ganz Tramin an der Weinstraße – der Egetman-Umzug. Dieser Faschingsumzug wird immer am Faschingsdienstag in ungeraden Jahren abgehalten. Fast das ganze Dorf macht bei diesem Riesenspektakel mit. Die Rahmengeschichte ist schnell erzählt: Der Egetmann-Hansl heiratet und lädt zu seiner Hochzeit. Das Ganze ist aber keinesfalls eine „christliche“ Angelegenheit. Die Hexen, Wudelen und zahlreiche weitere, mit Ruß beschmierte Figuren ziehen zu Fuß und auf Wagen lärmend durch die Straßen. An jedem Dorfbrunnen kommt der wilde Zug zum Stehen und der „Verkünder“ nimmt den in einen schwarzen Frack gekleideten Egetmann und seine Braut aufs Korn. Und Vorsicht: Wenn Du als Zuschauer nicht aufpasst, wirst Du selbst von den wilden Gesellen verspottet und mit Ruß eingerieben.

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Bacchushof flower flower flower
Fam. Amplatz  | Tramin an der Weinstraße  (Bozen und Umgebung)
Obstanbau
Produktecke: Fruchtsäfte
Bäuerliche Angebote: Hofführung
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Runggnerhof flower flower flower
Fam. Enderle Thaler  | Tramin an der Weinstraße  (Bozen und Umgebung)
Obstanbau, Weinanbau
Produktecke: Fruchtaufstriche, Sirup, Fruchtsäfte ...
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Urlaub in Tramin an der Weinstraße

Liebliches Weindorf
mit gelebter Tradition

Weinheimat des
Gewürztraminers

Höchster Gipfel des
Mendelkamms: der Roen

Tramin und sein Wein

Die Traminer verstehen es nicht nur mit dem Wein, sondern auch ihren Wein selbst zu feiern. Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen zum Thema Wein im Allgemeinen und zum Gewürztraminer im Besonderen statt: Unter anderem sorgen „die Gewürztraminer Kuchl“ im Mai, „das Gewürztraminer Weinstraßenfest“ im Juli und das „Traminer Weingassl“ im Oktober für einen ganz besonderen Trinkgenuss.

Die Traminer verstehen es nicht nur mit dem Wein, sondern auch ihren Wein selbst zu feiern. Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen zum Thema Wein im Allgemeinen und zum Gewürztraminer im Besonderen statt: Unter anderem sorgen „die Gewürztraminer Kuchl“ im Mai, „das Gewürztraminer Weinstraßenfest“ im Juli und das „Traminer Weingassl“ im Oktober für einen ganz besonderen Trinkgenuss.

Wohl ist die Welt so groß und weit

„Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein, das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein“. So beginnt das „Bozner Bergsteigerlied“.

 

Und auch wenn es nicht aus der Feder eines Traminers stammt, dürfen es die Traminer guten Gewissens schmettern. Wer sich in einer Traminer Ferienwohnung oder einem Traminer Zimmer erholen will, stößt nicht nur auf rußgeschwärzte Gestalten und seltsame Doppelwesen. Die Landschaft um das Dorf eignet sich bestens für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ein abwechslungsreicher Wanderweg mit Klettersteig führt beispielsweise auf den „Roen“, den höchsten Berg des Mendelkammes. Etwas weniger Kondition erfordert hingegen der Traminer Höhenweg. Die Umgebung lässt sich auch mit dem Fahrrad gut erkunden, zum Beispiel über den Etschradweg. Für Wassermänner und -nixen bieten hingegen das große Traminer Schwimmbad und der nahe Kalterer See ideale Lebensbedingungen.

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