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Eppan

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Über die Gleifkirche zu den Eislöchern

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ausschließliches Recht TV Eppan
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Kontaktdaten

Tourismusverein Eppan
Bahnhofstraße 7
39057 St. Michael | Eppan
Heute geöffnet

Beste Jahreszeit

Jan
Feb
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Jul
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Okt
Nov
Dez

Sie wurde ab der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und ist der Abschluss des Kreuzweges Christi. Das Ausschmücken der einzelnen Stationen des Kalvarienberges, Andachts- und Wallfahrtsstätte der Passion Christi nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Erst im 19. Jahrhundert wurden die letzten Figuren fertiggestellt. Die Gleifkirche beeindruckt vor allem durch ihre zwei Kuppeltürmchen, Stuckverzierungen und Kreuzgratgewölbe die ganz typisch für die Zeit der Renaissance sind. Eine gemütliche Wanderung durch den Passionsweg zu dem einzigartigen Kirchlein ist fast ein Muss. Am Ziel angekommen, genießen Sie eine atemberaubende Aussicht auf ganz Eppan.

Anfahrt mit dem Auto (Bozen-Tetterparkplatz)

Ausfahrt Bozen: Fahrt von Bozen aus über die Drususallee (Viale Druso) Richtung Westen / Ausfahrt Richtung Überetsch/Mendelpass.

Schnellstraße / Überetscher Straße (SS42): Folgt der Überetscher Straße (SS42) in Richtung Eppan / Kaltern.

Ausfahrt Eppan/St. Michael: Nehmt die Ausfahrt Richtung St. Michael / Eppan.

Zum Parkplatz: Folgt der Boznerstraße hinein Richtung Ortszentrum St. Michael. Auf der linken Seite befindet sich der Tetter Parkplatz St. MichaelKlicken zum Öffnen einer Seitenleiste mit weiteren Informationen.

Vom Parkplatz ins Ortszentrum:

Verlasst den Tetter Parkplatz St. Michael und folgt der Boznerstraße für ca. 200–300 Meter leicht bergan hinein in den Ortskern von St. Michael.

Geht am Rathaus/Hauptplatz rechts (Rathausplatz / St.-Michael-Platz) vorbei in Richtung der Pfarrkirche.

Abzweigung in die Kapuzinerstraße:

irekt beim St.-Michael-Platz zweigt ihr in die Kapuzinerstraße ab (Orientierung: Es geht vorbei an der Raiffeisenhalle/Kletterhalle und den Sportanlagen).

Einstieg in den Kreuzweg (Weg Nr. 8B):

Hinter der Kletterhalle/Raiffeisenhalle beginnt der ausgeschilderte Wanderweg Nr. 8B (historischer Kalvarienberg / Gleifweg).

Hier beginnt der eigentliche Aufstieg durch den Laubwald und die Reblandschaften des Gleifhügels.

Aufstieg über die Kreuzweg-Kapellen:

Der breite, gepflasterte/naturbelassene Weg führt in angenehmen Serpentinen bergan.

Der Weg ist gesäumt von mehreren Passionskapellen (Kalvarienberg).

Dauer des Aufstiegs: Ca. 20 bis 25 Minuten ab dem Ortszentrum (ca. 130 Höhenmeter).

Ankunft an der Gleifkirche:

Oben auf der Kuppe erreicht ihr die barocke Gleifkirche zum Hl. KreuzKlicken zum Öffnen einer Seitenleiste mit weiteren Informationen (Gleifkapelle).

Tipp: Hinter der Kirche befinden sich eiszeitliche Gletscherschliffe sowie eine Aussichtsbank mit Panoramablick auf St. Michael, St. Pauls und die Dolomiten.

Weiterweg von der Gleifkirche zu den Eislöchern:

Ab der Gleifkirche folgt ihr dem Weg leicht absteigend am Südhang weiter in Richtung Schloss Moos-Schulthaus / Schloss Englar.

Ab dort steigt ihr in den Weg Nr. 15 (bzw. 7A) ein, welcher euch über Schloss Gandegg und den Stroblhof in etwa 30 bis 40 Minuten direkt zu den Eislöchern führt

Vom Rathausplatz von St. Michael | Eppan aus geht es vorbei am gelben Grundschulgebäude und
der Raiffeisenhalle. Von da zieht sich der Weg gut ausgeschildert in angenehmen Serpentinen durch
Laubwald und Weingüter in einer halben Stunde den Gleifhügel hinauf. Nach Erkundung der verschiedenen Schliffe und Rillen sowie des etwas dahinter liegenden Teufelssessels, (größere Delle, die das Schmelzwasser der Gletscher in jahrtausendealter Arbeit hinterlassen hat) geht es auf der Zufahrtstraße der Gleifkirche Richtung Schloss Moos-Schulthaus. Weiter südlich in der Kurve biegt rechts der ausgeschilderte Wanderweg Nr. 15 ab. Auf diesem in den Wald führenden Steig sind in einer halben Stunde die berühmten Eislöcher erreicht. Es ist wirklich eindrucksvoll, wie sich auch an heißen Sommertagen die Vegetation und die Luft schlagartig verändern und einen beinahe frösteln lassen. Auf 500 Metern Meereshöhe gedeihen hier Pflanzen, die normalerweise erst ab 1.200 Metern über dem Meeresspiegel zu finden sind. Dieses Phänomen lässt sich durch die Beschaffenheit des Terrains erklären, denn das Gebiet rund um die Eislöcher ist geprägt von Porphyrschuttmassen. An den oberen Öffnungen der Blöcke strömt warme Luft ein, die am Fels abkühlt und unten als eiskalte Luft wieder austritt. Nach ausgiebiger Besichtigung geht es auf dem Steig mit der Nr. 15 weiter, bis die Mendelstraße erreicht wird. Auf dieser geht es dann ca. 500 Meter abwärts über den Gehsteig
der Andreas-Hofer-Straße, bis in Kürze die Neubausiedlungen der Oberen und Unteren Gand  erreicht sind. Eine links abzweigende Fußgängerpromenade führt verkehrsfrei vorbei an Kulturhaus und Schule zurück zum Ausgangspunkt im Zentrum.

Tipp: die Tour verkürzen und von den Eislöchern zum Stroblhof wandern, von welchem anschließend das Ortszentrum schnell erreicht ist.