Prettau
Auf dem Knappensteig ins Röttal
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges *:
Bergwerk Prettau
Toiletten:
Bergwerk Prettau
Trinkmöglichkeiten:
Bergwerk Prettau
Rastplätze:
Verschiedene Bänke entlang des Weges
Beste Fotopunkte:
Rötwasserfall
Rötkreuz
Bergwerksstollen
Kinder:
Der Weg ist bedingt geeignet für Familien mit kleinen Kindern
Senioren:
Längere Wanderung steil im oberen Bergwerksbereich und auf dem Weg in Richtung Brugger Alm
Hunde:
Bitte Hunde immer an der Leine halten (Achtung Naturparkgebiet) Trinkmöglichkeiten: Wasserläufe entlang des Waldweges - Achtung! die Wasserläufe im Bereich der Bergwerksstollen sind nicht zum Trinken geeignet.
Müllentsorgung:
Bitte hinterlassen Sie keinen Müll in der Natur. Nehmen Sie alle Abfälle wieder mit und entsorgen Sie diese bei Ihrer Unterkunft oder über Ihren eigenen Hausmüll.
Zigarettenstummel gehören ebenfalls nicht in die Natur. Sie stellen eine Brandgefahr dar und belasten die Umwelt erheblich. Schon ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 50 Liter Wasser mit Schadstoffen belasten. Bitte Zigarettenstummel niemals in der Natur, auf Wegen oder in Gewässernähe wegwerfen. Nutzen Sie daher unsere kostenlosen Taschenaschenbecher, die in den Tourismusbüros erhältlich sind.
Auch Papiertaschentücher gehören nicht in die Natur, sondern in den Restmüll. Sie verrotten nur sehr langsam und können mehrere Jahre in der Umwelt verbleiben.
* Liste der offenen Hütten: CLICK HERE
Restaurants: CLICK HERE
oder unter www.ahrntal.com
Den Spuren des historischen Bergbaus folgend, führt diese Wanderung tief hinein in die faszinierende Geschichte des Ahrntals. Vom Bergwerkmuseum geht es über den Knappensteig vorbei an alten Stolleneingängen und den teils verfallenen Überresten einstiger Grubenbauten. Schritt für Schritt wird dabei sichtbar, unter welchen Bedingungen die Bergleute hier über Jahrhunderte nach wertvollen Erzen suchten und das Leben im Tal vom Bergbau geprägt wurde.
Mit zunehmender Höhe öffnet sich die Landschaft und oberhalb der Waldgrenze zeigt sich eine eindrucksvolle, formenreiche Bergwelt. Die weitläufigen Almen rund um Rötalm, Brugger Alm, Merbalm und Innerbichl Alm erzählen gleichzeitig von einer anderen jahrhundertealten Tradition: der Bewirtschaftung der Hochweiden. Ihre offenen Wiesen und Weideflächen sind wesentlich durch die Arbeit der Menschen entstanden und prägen bis heute das charakteristische Landschaftsbild des Prettauer Hochtals.
Besonders interessant sind die Spuren der eiszeitlichen Vergletscherung. Rund um die Röt- und Merbalm lassen sich Moränen und glattgeschliffene Felsflächen entdecken – sichtbare Zeugnisse der gewaltigen Gletscher, die diese Landschaft während der Eiszeiten formten.
Die Wanderung verbindet somit auf besondere Weise Bergbaugeschichte, Almwirtschaft und Naturgeschichte und macht erlebbar, wie eng Mensch und Bergwelt im Ahrntal seit Jahrhunderten miteinander verbunden sind.
- Festes, knöchelhohes Wanderschuhwerk mit gutem Profil
- Wetterfeste Wanderbekleidung
- Regenjacke und ggf. Regenhose
- Warme Kleidung bzw. zusätzliche Kleidungsschicht
- Rucksack
- Ausreichend Trinkwasser
- Kleine Jause/Snacks
- Sonnen- und Regenschutz: Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfbedeckung
- Wanderkarte bzw. Smartphone mit Offline-Karte
- Erste-Hilfe-Set
- Handy, möglichst mit ausreichend Akku
Prettau, Bergwerk – kostenlos
Mit dem Auto
Bruneck - Prettau - 38 km
Kasern - Prettau - 3 km
Route:
Google Maps
Nachhaltig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit dem Linienbus 450 nach Prettau, bis zur Haltestelle „Bergwerk“
Busfahrpläne:
Klick hier
Vom Parkplatz Bergwerk in Richtung Bergwerkmuseum und von dort den Bergwerkpfad 11A und 11 (eigene Markierung) entlang hinauf zur Rötalm (nicht bewirtschaftet) (2.116 m). Wir gehen wieder über den selben Weg zurück bis zur Abzweigung in Richtung Brugger Alm. Ein schmaler Pfad Nr. 3 führt zur Brugger Alm (nicht bewirtschaftet). von dort geht es weiter über den Prettauer Höhenweg Nr. 3, vorbei an der Merbalm (nicht bewirtschaftet) bis zur Innerbichl Alm (nicht bewirtschaftet). Von dort über den Weg Nr. 10A zurück zum Ausgangspunkt.