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Die bäuerliche Welt
Bauernhof ABC

Bauernhof ABC

Unser Lexikon gibt Aufschluss über Südtirol und seine Landwirtschaft. Einfach auf den gewünschten Buchstaben klicken und los geht's. Viel Spaß beim Nachlesen und Recherchieren!

Schüttelbrot

Die eigenartige Bezeichnung hat das beliebte Südtiroler Schüttelbrot von seiner Zubereitungsart erhalten. 

Das dünne Fladenbrot wird aus einem weichen Roggenteig hergestellt.
Sauerteig dient zur Lockerung und verschiedene Gewürze wie Kümmel, Fenchel, Zigeunerkraut, Anis oder Koriander verbessern den Geschmack.

Das Ursprungsgebiet des Schüttelbrotes ist Völs am Schlern. Da in früheren Zeiten auf den Bauernhöfen höchstens zweimal im Jahr Brot gebacken wurde, stellte sich das Problem der Haltbarkeit. Die flache, mit den Händen auseinandergetriebene und geschüttelte Brotform bewährte sich dabei als ideale Form für die Trocknung und Aufbewahrung des Brotes.
Seit Beginn der handwerklichen Brotherstellung durch die Bäcker wurde auch das traditionelle Schüttelbrot in größeren Mengen produziert, mit einer Neuerung beim "Schütteln":
Das zeitaufwendige Schütteln mit Hand wurde durch ein rundes Brett ersetzt, das mit schnellen Bewegungen im Kreis gedreht wird. So wird das Teigstück mit geringerem Arbeitsaufwand und gleichem Ergebnis gelockert und flachgeschüttelt.
Beim Backen entweicht die Feuchtigkeit und herauskommt das dünne, knusprige, schmackhafte und über lange Zeit haltbare Schüttelbrot.

Heute ist das Schüttelbrot im ganzen Land verbreitet und unter der Schutzmarke "Südtiroler Schüttelbrot" auch im Ausland bekannt und beliebt. Es ist ein ideales Knabbergebäck und passt hervorragend zu einer guten Marende, auch Jause- und Brotzeit genannt, mit Speck, Wurst, Käse und Wein.
Das Schüttelbrot hat keine Konservierungsstoffe und chemischen Zusätze und nur 1,5 Prozent Eigenfettgehalt. Es stärkt die Zähne und ist leicht verdaulich. Heute ist das Schüttelbrot in verschiedenen Formen und Größen verbreitet. Neben neuen Gewürzbeigaben wie Sesam, Zwiebel oder Knoblauch, gibt es je nach Mehlart hellere oder dunklere, dünnere oder dickere Brote.

> Brot und Getreide

Sekt

Sekt wird auch Schaumwein oder Spumante genannt. Er weist einen natürlichen Kohlensäuregehalt auf, hat eine Flaschengärung hinter sich und in der Herkunftsangabe dürfen für die Grundweine nur Trauben aus dem ausgewiesenen Gebiet verwendet werden. Als Grundweine für Südtiroler Sekt werden vor allem Weine der Sorten Weißburgunder, Chardonnay und Blauburgunder verwendet.
Apropos: in Südtirol, genauer in Mölten, befindet sich die höchstgelegene Sektkellerei von Europa.

Skifahren

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