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Viehbauernhof

Tiere auf dem Bauernhof

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KuhHuhnHundSchafZiegeSchweinTraktorPferd

Muh

In zahlreichen Ställen auf Südtirols Bauernhöfen stehen Rinder. Diese Tiere sind die wichtigsten Haustiere des Menschen.
Das Rind stammt vom Auerochsen ab, einem Wildrind, das schon seit langer Zeit ausgestorben ist.

Rinder sind Wiederkäuer. Sie sind reine Pflanzenfresser und haben einen mehrteiligen Magen. Ihre Nahrung wird darin vorverdaut, dann wieder ins Maul hochgedrückt und noch einmal gründlich zerkaut.

Hausrinder liefern den Menschen Fleisch, Milch und Leder. Früher nutzte man sie auch als Zug- und Lasttiere. Heute benutzt man dafür Maschinen. Die weiblichen Rinder heißen Kühe, die männlichen werden Stiere oder Bullen genannt. Im Stall stehen auch Kälber. So nennt man die jungen Hausrinder. Bei der Geburt wiegt ein Kalb ca. 40 Kilogramm.

Die Kälber trinken bei der Mutterkuh Milch. Die Euter der weiblichen Rinder sind prall voll mit Milch. Sobald das Kälbchen genug getrunken hat, kommt der Bauer oder die Bäuerin und melkt die Kuh. Diese frische Milch kommt dann auf den Frühstückstisch. Sie schmeckt besonders lecker.

Bekannte Rinderrassen sind: Grauvieh, Braunvieh, Schwarzbunte, Fleckvieh, Pinzgauer.

Das Huhn

HenneAuf einem Bauernhof im Vinschgau gackern Hühner. Sie scharren und picken nach Körnern, Käfern und Pflanzenresten.

Stolz kräht der Hahn. Dieses männliche Tier ist bunter als die Hennen. Mit lautem „Kikeriki“ ruft das Tier seine Hennen zusammen.

„Sieh mal, die Kücken“, sagt die Bäuerin und deutet auf die jungen Hühner. Erst vor kurzem schlüpften sie aus den Eiern, die die Hennen ausbrüteten. Ein Huhn kann bis zu 300 Eier im Jahr legen. Auch wegen des Fleisches züchtet man Hühner. Gebratene Hähnchen essen Kinder besonders gerne.

Der Hund

HundHeike und Florian kommen auf einem Bauernhof in Südtirol an. Sie steigen aus dem Auto aus und es begrüßt sie der Hofhund.

Alle Haushunde stammen vom Wolf ab. Vor vielen tausend Jahren haben Menschen begonnen, junge Wölfe aufzuziehen und zu zähmen.
Aus wild lebenden Raubtieren wurden Begleiter des Menschen, die sich so eng an ihn anschließen wie kein anderes Tier.

Später hat man Hunderassen für bestimmte Zwecke gezüchtet. Heute gibt es ungefähr 400 verschiedene Hunderassen. Auf Südtirols Bauernhöfen leben Sie großteils als Wachhund, aber auch als Jagd- und Hirtenhund. Heike und Florian schließen in ihren Ferien mit dem Hofhund Freundschaft, tollen mit ihm in der Wiese und genießen ausgedehnte Spaziergänge im Wald.

Das Schaf

SchafJakob und seine Eltern fahren durch das Schnalstal. Sie sehen eine riesige Schafherde. Der Hirte mit seinem Schäferhund treibt die Herde von einer Alm zur nächsten.

Die Tiere fressen Gras und andere Pflanzen. „Schau mal, ein junges Schäfchen“, sagt Jakob. Er zeigt auf ein Lamm. Das männliche Tier mit den Hörnern heißt Widder oder Bock.

Schafe liefern uns Wolle, Fleisch und Milch.
In Südtirol leben ca. 49.000 Schafe.

Die Ziege

Ziege

Klaus sieht eine Ziege. Schon lange halten sich die Menschen diese Haustiere. Ziegenmilch ist besonders gesund. Sie wird oft zu Käse weiterverarbeitet. Auch Ziegenfleisch schmeckt gut. Die Haut verarbeitet man zu Leder.

Daneben gibt es auch Rassen wie die Angoraziege und die Kaschmirziege, die sehr feine und damit sehr teure Wolle liefern.

Geiß nennt man die weibliche Ziege. Das Zicklein ist eine junge Ziege.
In Südtirol leben ca. 17.000 Ziegen.

Das Schwein

SchweinAuf dem Bauernhof geht Paula in den Schweinestall. Da quieken eine ganze Menge Schweine.

Unsere Hausschweine stammen von den Wildschweinen ab.
Sie werden gezüchtet, um sie später zu schlachten und ihr Fleisch zu essen. Am besten schmeckt Paula der Bauernspeck, den sie während ihres Bauernhofurlaubs genießt.

„Das ist eine Sau“, sagt der Bauer. Er zeigt auf das Mutterschwein. Die Jungen nennt man Ferkel. Bis sie auf die Welt kommen dauert es 115 Tage. „Und dort liegt der Eber“, erklärt er. So heißt das männliche Schwein.

Schweine haben einen kurzen Ringelschwanz. Im Verhältnis zu ihrem schweren Körper wirken die Füße der Schweine zierlich. Die Schweine gehören zu den Allesfressern.

Manchmal sagt man: „Du hast aber Schwein gehabt“. Damit meint man, dass jemand Glück hatte.

Der Traktor

Traktor„Guck mal, ein Traktor“, sagt Maximilan und zeigt auf einen Schlepper mit großen Hinterrädern und kleinen Vorderrädern.

Der Bauer sitzt auf dem Traktor und steuert das Fahrzeug. Er zieht gerade einen Pflug über das Feld. Früher benutzte man für solche Arbeiten Pferde und Rinder, erklärt die Bäuerin. Mit dem Traktor geht es natürlich schneller.

Traktoren brauchen einen starken Motor. Sie ziehen alle möglichen landwirtschaftlichen Geräte, zum Beispiel Eggen, Heuwender, Mulcher, Sprühgeräte, Stapler und Anhänger.

Das Pferd

reiten auf dem PferdLena möchte unbedingt reiten lernen. Sie möchte im Sattel sitzen, die Zügel in den Händen halten und losreiten. Schließlich darf sie auf einen Reiterhof fahren und freundet sich mit einem Pony an.

Auf der Weide hinter dem Bauernhof tollen Fohlen herum. Nach 11 Monaten Tragzeit bringt eine Stute, das ist ein weibliches Pferd ein Fohlen zur Welt. Ein Hengst – so nennt man das männliche Pferd – steht im Stall. Die Lebenserwartung eines Pferdes beträgt übrigens 40 bis 50 Jahre.

Pferde fressen Gras, Heu und Hafer. Sie sind also Pflanzenfresser, aber im Unterschied zu den Rindern keine Wiederkäuer. Heute werden Pferde hauptsächlich zum Reiten benutzt. Früher spannte man diese Huftiere vor einen Wagen.

Seit ungefähr 5000 Jahren hält der Mensch Pferde als Haustiere. Aus den wildlebenden Tieren züchtete man im Laufe der Zeit verschiedene Pferderassen: Die großen, schweren Kaltblutpferde und leichtere Warmblüter, die sich als Freizeit- und Reitpferde eignen.

Nach ihrer Farbe unterscheidet man Pferde zum Beispiel in Schimmel, Rappen und Füchse: Das sind weiße, schwarze und rotbraune Pferde.

In Südtirol findet man auf zahlreichen Reiterbauernhöfen das Haflinger-Pferd. Es ist ein mittelgroßes, bodenständiges Pferd und eignet sich zum Reiten besonders gut. Das Haflinger-Pferd hat eine blonde Mähne.