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Bäuerliches Handwerk
Feldthurns
Thalerhof

Thalerhof

Bäuerliches Handwerk in Feldthurns 

Thalerhof  - Feldthurns - Urlaub auf dem Bauernhof  - Eisacktal
Thalerhof
Fam. Herbert Kerschbaumer
Schnauders 17
39040 FeldthurnsFeldthurns
Tel. +39 328 8845034 (0472 855258)
Fax +39 0472 855258
info@thalerhof.it www.thalerhof.it
auf den Merkzettel
Holz
Sortiment
  • Kruzifixe
  • Marienstatuen
  • Skulpturen
  • Sonderanfertigungen
Produktschaufenster
Hofbeschreibung
Der Thalerhof befindet sich auf 900 m Seehöhe im Ortsteil Schnauders oberhalb des Dorfes Feldthurns. Vom Hof aus, der seit 1772 in Familienbesitz und als Erbhof ausgezeichnet ist, eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Dolomiten. 15 Zuchtkälber stehen bei Familie Kerschbaumer im Stall, zwei Ferienwohnungen werden an Gäste vermietet. Zum Thalerhof gehören weiters elf Hektar eigener Wald. Dort hält sich Bauer Herbert Kerschbaumer ebenso gerne auf wie in der geräumigen Holzschnitzerwerkstatt am Hof, wo man ihm und seinem Vater, ebenfalls ein leidenschaftlicher Holzschnitzer, vor allem in den Wintermonaten beim Schnitzen über die Schulter schauen kann.
Handwerk
„Was mich am Schnitzen fasziniert?“ Herbert Kerschbaumer muss nicht lange überlegen. „Dass es in der eigenen Hand liegt, aus einem unscheinbaren Stück Holz eine ansprechende Skulptur zu schaffen“, antwortet der Feldthurner. Seit über 25 Jahren schnitzt der Landwirt schon, sein Handwerk hat er in St. Ulrich in Gröden, der Wiege der Südtiroler Holzbildhauerei, erlernt. „Dieses uralte Kunsthandwerk ist für mich nicht einfach nur ein Hobby, es ist meine Berufung“, unterstreicht Kerschbaumer, während er mit der Hand über ein Stück Altholz streicht. „Mit der Zeit entwickelt man ein feines Gespür dafür, welche Holzart, ob weich oder hart, wofür geeignet ist“, erklärt der junge Bildhauer, der in seiner Werkstatt auch Schnitzkurse anbietet.
Der Verarbeitung auf der Spur
Besonders gerne schnitzt Herbert Kerschbaumer mit Altholz und Wurzelholz. Dieses kommt seiner Neigung für das Spezielle besonders gut entgegen. „Das ist gerade der Reiz dieses Handwerks, dass die Dinge nicht zu einförmig sind. So kommt auch die bisweilen schweißtreibende Handarbeit, die darin steckt, viel besser zur Geltung“, ist der schnitzende Bauer überzeugt. Mit geübten Händen setzt er zum Schlag mit dem Schnitzeisen an. Nach dem groben Zuschnitt folgt die Feinarbeit, die ebenfalls bestens beherrscht werden muss: Denn wird an einer Stelle zu viel weggestanzt, lässt sich das schwer wiedergutmachen. „Fingerspitzengefühl, Liebe zur Präzision und ein zupackendes Wesen“, nennt er wichtige Eigenschaften, während seine Finger über das vor ihm eingespannte Werkstück streichen, jeder Einkerbung nachspüren und wo nötig „weiterschnitzen“.

Vom spätromanischen Christus aus Zirmholz bis zur modernen Frauenskulptur verfügt der Holzschnitzer vom Thalerhof über ein vielfältiges Repertoire. Zu seinen Lieblingsstücken zählen die charaktervollen Feldthurner Gesichter, die er für das Trachtenmuseum in Schloss Velthurns angefertigt hat. Das Holz, das die Grundlage für seine stilvollen Schnitzarbeiten bildet, stammt vorwiegend aus dem familieneigenen Wald, der gleich hinter dem Hof beginnt. Die heimischen Hölzer wie Zirm, Kastanie, Lärche, Linde und Fichte finden in der Schnitzerwerkstatt Verwendung. Oft lagern die Stämme und Stücke über Jahre, bis sie der Bauer in ein Kunstwerk aus Holz verwandelt. „Einmal an der Arbeit, fallen mir die Ideen schnell zu“, erklärt der Holzschnitzer, dessen Herz fürs Holz schlägt.
Bauer Herbert Kerschbaumer arbeitet am Liebsten an altem Wurzelholz!
Und so finden Sie uns
Von Klausen bzw. Brixen der Beschilderung Richtung Feldthurns folgen. Im Ortszentrum von Feldthurns in die Straße bergwärts Richtung Schnauders abbiegen. Nach rund 1 km zweigt links eine kleine Straße ab, die direkt zum Thalerhof führt.
Anfahrtskizze zum Mitnehmen
Öffnungszeiten
Besuch der Werkstatt nach telefonischer Vereinbarung.