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Urlaub auf dem Bauernhof in Montan: Montagna?

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Urlaub auf dem Bauernhof in Montan
Wer seinen Urlaub auf dem Bauernhof in Montan verbringt, merkt schnell, dass er an „Montagna“ nicht vorbeikommt.

„Montagna“ ist nämlich nichts anderes als der italienische Name Montans, das, wie jeder andere Südtiroler Ort, neben dem deutschen auch einen italienischen Namen trägt – dies hat schon bei manchem Urlauber für Verwirrung gesorgt. In Montan liegt auch der Grund für diese Übersetzungen begraben. In dieser Gemeinde oberhalb von Auer im Südtiroler Unterland befindet sich das Grab Ettore Tolomeis, eines überzeugten Faschisten, der nach dem Ersten Weltkrieg die Italianisierung Südtirols vorantrieb. Dass heute beide Namen die Ortstafel zieren, zeigt, dass ihm dies nicht gelungen ist und die beiden Sprachgruppen heute friedlich zusammenleben. Und „Montagna“, das auf Italienisch „Berg“ bedeutet, hat in Montan nicht nur eine geschichtliche, sondern auch eine symbolische Dimension.

Urlaub auf dem Bauernhof in Montan: Naturlaub
Montan und die dazugehörigen Weiler Glen, Gschnon, Kaltenbrunn, Pinzon und Kalditsch liegen nicht nur am Berg, sondern auch in unmittelbarer Nähe zu einigen der größten Naturschönheiten Südtirols. Gleich in der Umgebung des Dorfes befindet sich das artenreiche Biotop Langensee. Ein weiteres Naturdenkmal ist das Biotop Castelfeder zwischen Auer und Montan, das mit seiner steppenhaften Landschaft und den geschichtsträchtigen Ruinen vor allem für Kinder ein spannendes Ausflugsziel ist. Eine UNESCO-Welterbe-Stätte erwartet Sie hingegen im nahegelegenen Aldein: Die Wände der Bletterbachschlucht mit ihren zahlreichen Schichten geben ein eindrucksvolles Zeugnis der Geburt unserer Berge. Nicht zuletzt gehört ein großer Teil des Gemeindegebietes zum Naturpark Trudner Horn. Durch das 70 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet, das für seinen Artenreichtum bekannt ist, laufen 400 Kilometer markierte Wanderwege.

Bahn frei
Aus diesem Wanderkatalog kann man sich in seiner Ferienwohnung in Montan die schönsten Touren herauspicken. Ganz oben auf der Liste sollte dabei eine Wanderung auf der Trasse der ehemaligen Fleimstalbahn stehen, die noch bis 1963 das Südtiroler Unterland mit dem Fleimstal im Trentino verband. Diese Strecke ist auch ideal für Mountainbiker. Im September ist sie außerdem Schauplatz der „Montaner Genussmeile“, bei der es an den zahlreichen Ständen der Montaner Vereine allerhand Gaumenfreuden zu entdecken gilt. An der alten Fleimstaler Trasse führt auch ein anderer bekannter Wanderweg vorbei – der Montaner Panoramaweg. Und der hält, was er verspricht. Dabei kommt man auch an Schloss Enn vorbei, das auf einem Hügel über Montan thront.

Höfische Musik
Schloss Enn wurde im 12. Jahrhundert erbaut und wechselte mehrmals den Besitzer. Seit nunmehr 350 Jahren ist es im Besitz einer venezianischen Patrizierfamilie und kann leider nicht besichtigt werden. Einzige Ausnahme bildet ein Konzert der Montaner Musikkapelle im Schlosshof, das jährlich zahlreiche Besucher anzieht. Neben einer Gelegenheit zur Besichtigung des Schlosses ist vor allem die besondere Atmosphäre der Konzertkulisse Grund für das große Interesse an dieser Veranstaltung.

Der blaue Rote
Bisher unerwähnt geblieben ist, dass der Tourismus nicht Montans einziges Standbein ist. Die Gemeinde gehört zur Südtiroler Weinstraße, unzählige Weinberge umgeben das Dorf. Besonders bekannt ist dabei der Montaner Blauburgunder, dem gleich mehrere Veranstaltungen gewidmet sind. Ein Höhepunkt sind vor allem die „Blauburgundertage“ zwischen April und Mai, in deren Rahmen die besten Weine der Gegend verkostet und prämiert werden. Ein Glas Blauburgunder, aber auch noch etliche andere leibliche Genüsse erwarten den Besucher wiederum zwischen Juli und September, wenn in Montan und seinen Ortsteilen Kirchtag gefeiert wird.

Warum in Montan Urlaub machen?
  • Geschützte Naturschönheiten
  • Wanderwege vor der Haustür
  • Musik und Wein