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Urlaub auf dem Bauernhof in Andrian: Brennendes Brauchtum

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Urlaub auf dem Bauernhof in Andrian
Ein Urlaub auf dem Bauernhof in Andrian zeigt, dass Tradition nicht Anbetung der Asche, sondern Bewahrung des Feuers ist. Das nehmen die Andrianer nämlich wörtlich.

Als die Tiroler im Jahr 1796 die Nachricht erreichte, Napoleon sei im Anmarsch, erbaten sie göttlichen Beistand für die Verteidigung ihres Landes, indem sie sich dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anvertrauten. Dieser Schwur wird seither jährlich erneuert. Daraus und aus dem Brauch der Sonnwendfeuer gingen die Herz-Jesu-Feuer hervor, die jeweils am dritten Sonntag nach Pfingsten entzündet werden. An diesem Tag strahlt auch oberhalb von Andrian ein großes Bergfeuer in Form des Südtiroler Wappentieres, eines Adlers, weit in die Nacht hinaus. Und auch sonst ist Andrian, das auf halber Strecke zwischen Bozen und Meran liegt, seinem bäuerlichen Erbe treu geblieben.

Urlaub auf dem Bauernhof leicht gemacht
Um bei der Ferienwohnung in Andrian ein traditionelles Bauernhaus zu erwischen, muss man nicht lange suchen. Zahlreiche Höfe haben ihren ursprünglichen Charakter sorgfältig bewahrt, und das lässt sich auf das gesamte Dorf übertragen. Die Kirche stand schon im 13. Jahrhundert dort, wo sie heute noch ihren Platz hat. Und nicht nur die Kirche hat man im Dorf gelassen. Nicht weit vom Gotteshaus entfernt steht der Sternbauerhof, das Musterbeispiel eines traditionellen Bauernhauses mit gut erhaltenen sakralen Fresken aus dem 16. und 17. Jahrhundert an der Außenwand. Ebenfalls im Dorfkern fällt ein alter Ansitz auf, der für die Gegenwart fachkundig restauriert wurde und nun einen Gastbetrieb beherbergt. Das Dorfbild, dem die Erneuerungswut nichts anhaben konnte, umrahmen die Ruine Festenstein und Burg Wolfsthurn, die sich hoch über Andrian an den Fels klammern. Und dass die Bauernhäuser nicht nur Requisiten der Vergangenheit sind, bestätigen, neben der gemütlichen Ruhe des Dorfes, die Obstwiesen und Weinberge rund um den Ort. Sie sind nicht nur eine Augenweide, sondern der Beweis, dass Andrian auch kulinarisch einen Besuch wert ist.

Das Beste vom Bauern
Andrian liegt nicht umsonst an der Südtiroler „Weinstraße“. Die Qualität der hier produzierten Weine kann sich sehen und, besser noch, bei den immer wieder angebotenen Verkostungen schmecken lassen. Dass die Kellerei Andrian bei ihren Verkostungen keinen Vergleich scheut, liegt auch daran, dass sie am längsten Zeit hatte, ihre Winzerkunst zu entwickeln: Mit ihrer Gründung im Jahr 1893 ist sie die älteste Kellerei Südtirols. Wer außerdem noch etwas Festes in den Magen kriegen möchte, kommt bei den Andrianer Bärlauch-Wochen auf seine Kost. Bei geführten Wanderungen erfährt man dabei auch alles rund ums Thema „Bärlauch“. Ähnliche Gelegenheiten bieten auch die Kastanien-Wochen im Herbst. Dann gibt es neben Wanderungen und Wissenswertem auch noch gebratene Kastanien auf dem Dorfplatz.

Schusters Rappen satteln
Natürlich geht das Wandern auch ohne kulinarische Einlage: Vom Dorf ist es ein Katzensprung zu den verschiedenen Wanderwegen, zum Beispiel zum Ausgangspunkt der Andrianer Rundwanderung. Abkühlung nach einem durchwanderten Tag verschafft das Andrianer Waldschwimmbad, zu dem auch Bozner pendeln, wenn das städtische Freibad zu voll wird. Und einen Steinwurf vom Schwimmbad entfernt stehen noch die Tennisplätze des Dorfes für ein spannendes Einzel oder Doppel zur Verfügung. Wer dann doch gelegentlich die Stadtluft vermisst, erreicht sowohl Bozen als auch Meran in 20 Minuten. Urlauber sind in einer Ferienwohnung in Andrian sozusagen mitten drin: Kulinarisch, kulturell und geografisch. Kein Wunder also, dass bereits die Römer an diesem Fleckchen Erde Gefallen fanden.

Warum in Andrian Urlaub machen?
  • Geografisch ideal gelegen
  • Ruhige und authentisch-bäuerliche Ausstrahlung
  • Wein, Bärlauch und Kastanien frisch von Stock, Strauch und Baum