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Urlaub auf dem Bauernhof in Villnöß: Dem Himmel entgegen

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Urlaub auf dem Bauernhof in Villnöss
Urlaub am Bauernhof im Tal der bleichen Berge. Villnöß lebte früher fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Heute setzt das Tal zusätzlich auf umweltfreundlichen Tourismus.

Die Gemeinde Villnöß im gleichnamigen Seitental zwischen Klausen und Brixen im Eisacktal zählt rund 2.600 Einwohner. Hauptort von Villnöß ist St. Peter. Daneben gehören die Weiler St. Magdalena, St. Valentin, St. Jakob, Teis und Nafen sowie Coll zum Gemeindegebiet. Der Ortsteil Teis liegt oberhalb des schluchtartigen Taleingangs. Hier prägen sanfte Mittelgebirgsterrassen die Landschaft, an den Hängen gedeihen noch Reben und Edelkastanien. Das Tal selbst steht im Zeichen idyllischer Dörfer und gepflegter Bauernhöfe, saftige Wiesen und die imposanten Berge der Dolomiten bilden die Kulisse. Das Wahrzeichen von Villnöß, die markanten Geislerspitzen, liegen zum größten Teil im Gebiet des Naturparks Puez-Geisler.

Urlaub auf dem Bauernhof in Villnöß: Die alpine Perle
Die Gemeinde Villnöß bekennt sich zu einem klimafreundlichen Tourismus mitten in einem der sieben Naturparks Südtirols. Der 1978 gegründete Naturpark Puez-Geisler umfasst 10.722 Hektar, jeder Eingriff in die Natur unterliegt hier strengen Auflagen. Das Naturparkhaus in St. Magdalena informiert Besucher über den Park, seine Artenvielfalt sowie die Geologie der Dolomiten. Auch Kinder bindet das museale Konzept gekonnt ein, so etwa bei den „Dolomiti Ranger Erlebniswochen“, in deren Rahmen Kinder und Eltern unter fachkundiger Führung spannenden Fragen rund um die Tier- und Pflanzenwelt der Dolomiten nachgehen. Villnöß hat sich der Dachmarke „Perlen der Alpen“ angeschlossen und wurde 2016 vom Verein für Kinderspielplätze und Erholung zur kinderfreundlichsten Gemeinde Südtirols gewählt.

Kirchen, Kapellen und Teiser Kugeln
Egal, auf welches Dorf die Wahl beim Urlaub am Bauernhof in Villnöß fällt, die Spaziergänge führen stets an interessante Orte, so zum Beispiel zum geschichtsträchtigen Heilig-Grab-Hügel in Teis. Der Kalvarienberg ist nicht nur ein schöner Aussichtspunkt, sondern besitzt auch eine religiöse und geschichtliche Bedeutung. In der Nähe der Heilig-Grab-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert finden sich hier auch die Schützengräben und ein Felsenbunker aus dem Ersten Weltkrieg. Von den vielen historischen Kirchen und Kapellen im 24 Kilometer langen Tal ist jede ein kleines kunstgeschichtliches Juwel. Zu den bevorzugten Fotomotiven zählt die spätgotische Kirche der heiligen Magdalena mit den Geislerspitzen im Hintergrund ebenso wie die Kirche zum heiligen Johannes Nepomuk in der Nähe des historischen Ansitzes Ranuihof. Das Barockkirchlein ist eine beliebte Hochzeitskirche. Einen Besuch wert ist auch das Mineralienmuseum in Teis, in dem eine Sammlung von Geoden und Achatmandeln gezeigt wird. Diese sogenannten Teiser Kugeln enthalten bis zu sieben verschiedene Mineralien und sind weltweit einzigartig.

Genusstal Villnöß
Eine Erholung in Villnöß geht auch durch den Magen. Dafür sorgt die Fülle an heimischen Erzeugnissen und Gerichten, die auf Villnösser Höfen, auf den Almen und in den Wirtshäusern hergestellt und aufgetischt werden. Die bekannten Südtiroler Leckerbissen wie Bauernspeck oder Knödel begeistern Feinschmecker ebenso wie der Villnösser Almkäse, der Honig oder der Weißwein. Als besondere Spezialität gilt das Fleisch des Villnösser Brillenschafs. Diese älteste Schafrasse Südtirols ist erkennbar an den schwarz umrandeten Augen. Gerichte rund um das hochwertige Lammfleisch können auch im Rahmen der „Lammwochen vom Villnösser Brillenschaf“ verkostet werden. Besonders schmackhaft ist das unbelastete Fleisch vom Grauen Geisler Rind, einer autochthonen Bergrinderrasse, die bis vor kurzem noch vom Aussterben bedroht war.

Aktiv in Villnöß
Nicht nur in der Ruhe liegt die Kraft, sondern auch im Panorama. Ein Aufenthalt in einer Ferienwohnung in Villnöß bietet nicht nur einen einzigartigen Ausblick auf die Berge der Geisler- und der Peitlerkofelgruppe, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten, das Gebiet aktiv zu erkunden. Ein Eldorado für Wanderer sind im Sommer die Villnösser Almen und der gesamte Naturpark Puez-Geisler. Wer höher hinauswill, trainiert vielleicht zunächst in den Klettergärten Würzjoch und Zanseralm, versucht es dann mit einem Klettersteig und wählt dann eine der verschiedenen Routen in den senkrechten Dolomitenwänden. Luftig, aber für die ganze Familie ungefährlich klettern lässt es sich im Hochseilgarten von St. Magdalena. Wer möchte, kann das Villnößtal auch auf dem Mountainbike oder E-Bike erkunden. Rundwege mit informierenden Schautafeln wie der Bergbauernweg in St. Peter sind ebenso zu empfehlen wie ein Ausritt über die weiten Wiesen des Tals. Im Winter ist das Villnößtal bei Skitourengehern, Langläufern und Schneeschuhwanderern beliebt. Skifahrer, denen es nicht auf Kilometer- und Temporekorde ankommt, fühlen sich im familienfreundlichen Villnösser Skigebiet Filler ausgesprochen wohl. Aber auch ein Wintersporttag auf der Plose, dem bekannten Skigebiet oberhalb von Brixen, liegt durchaus in Reichweite. Für Unterhaltung und Einblicke in das bäuerliche Leben sorgen traditionelle Feste wie das Südtiroler Speckfest, das Bauernfestl in Teis oder der Kirchtag „in Berge“ in St. Magdalena.

Warum in Villnöß Urlaub machen?
  • Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Puez-Geisler
  • Zahlreiche kunsthistorische und naturkundliche Ausflugsziele
  • Mitglied der Dachmarke „Perlen der Alpen“

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