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Urlaub auf dem Bauernhof in Mühlwald: Urige Hütten und sattes Grün

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Urlaub auf dem Bauernhof in Mühlwald
Abseits vom Lärm und inmitten der imposanten Zillertaler Alpen verspricht ein Urlaub auf dem Bauernhof in Mühlwald sowohl Erholung als auch ein dichtes Aktivprogramm.

Das Mühlwalder Tal zweigt bei Mühlen in Taufers vom Tauferer Ahrntal ab. Am Eingang befindet sich die Streusiedlung Außermühlwald, etwa in der Talmitte liegt der Hauptort Mühlwald. Die letzte Ortschaft am oberen Ende des Tals in Richtung Zillertaler Hauptkamm ist Lappach. Auch von der kleinen Gemeinde Mühlwald aus sind die 80 Dreitausender des Tauferer Ahrntals stets in Reichweite. Doch nicht nur erfahrene Alpinisten sind hier in ihrem Element. Auch Familien mit Kindern können ihren Urlaub auf dem Bauernhof in Mühlwald auf vielfältige Weise gestalten. Bestens geeignet ist die Gemeinde natürlich auch als Ausgangpunkt für einen Skiurlaub auf dem Speikboden.

Ohne Klosterfrauen kein Urlaub auf dem Bauernhof in Mühlwald
Der Name Mühlwald taucht zum ersten Mal um 1160 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Sonnenburg in St. Lorenzen auf. Der Ortsname ist wörtlich zu nehmen: Mühlen in einem waldreichen Gebiet. Mühlen, Wasserläufe und Sägen prägen das Landschaftsbild. Von einer Ferienwohnung in Mühlwald aus kann man das Tal unter dem Motto „Die Kraft des Wassers“ auf verschiedenen Themenwegen erkunden. Aus der alten Urkunde geht hervor, dass das Mühlwalder Tal unwegsames Gelände war und die Besiedelung erst durch das Kloster Sonnenburg vorangetrieben wurde. Jahrhundertelang besaß das Benediktinerinnenstift Sonnenburg Grundherrschaftsrechte in Mühlwald. Mühlwald und Lappach waren lange selbständige Gemeinden. Erst unter dem Faschismus wurden die drei Ortschaften zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieb die Einteilung und der erste Bürgermeister stand beiden Ortschaften vor.

Von der Ferienwohnung in Mühlwald auf die Alm
Der Mühlwalder Almenweg ist ein wahrer Klassiker im Speikbodenmassiv. Der Höhenweg mit sagenhaftem Panoramablick führt über ausgeschilderte Wege und engere Steige vorbei an zahlreichen grünen Almen und in etwa vier Stunden auf die Weizgruber Alm. Auch an der Talstation des Ski- und Wandergebietes Speikboden kann man eine etwas längere Almwanderung zur Weizgruber Alm beginnen. Allerdings legt man die erste Strecke nicht zu Fuß zurück: Mit dem Kabinen- oder dem Sessellift erreicht man die Bergstation auf 2.400 Metern. Dann geht es auf den ausgeschilderten Wegen weiter von Alm zu Alm. Familien und Genusswanderer erreichen die Weizgruber Alm auch bequem vom dazugehörigen Parkplatz aus. Der breite Weg verwandelt sich im Winter in eine Rodelbahn.

Ein Juwel im Hochgebirge
Den Anblick könnte man tatsächlich als malerisch bezeichnen: Umrahmt von drei Dreitausendern, deren Gletscherwasser sich hier sammelt, liegt der Wasserspiegel des Neves-Stausees oder auch Lappacher Stausees am oberen Talschluss des Mühlwalder Tales bei Lappach in klarstem Türkisblau vor den Augen der Ausflügler. Der Hohe Weißzint, der Große Möseler und der Turnerkamp in den Zillertaler Alpen grenzen das Mühlwalder Tal von Österreich ab. Hier beginnen die Wanderwege zu den Almen und Hütten, und hier starten auch die Bergsteiger zu herausfordernden hochalpinen Touren. Der See ist auf einer engen, steilen und gebührenpflichtigen Straße zu erreichen. Direkt am See gibt es dann einen großen Parkplatz. Um den See herum führt ein Wanderweg, auch die Staumauer ist begehbar. Der Neveshöhenweg beginnt am Nordufer des Stausees und führt steil durch den Wald über die Nevesalm und schließlich bis auf das Nevesjoch, wo die Chemnitzerhütte, auch bekannt als Nevesjochhütte, inmitten der Gletscher steht. Danach geht es noch weiter bis auf die Edelrauthütte.

Warum in Mühlwald Urlaub machen?
  • Grüne Wiesen und urige Almhütten
  • Der kristallklare Neves-Stausee
  • Hochgebirgswanderungen in den Zillertaler Alpen