Langlaufen in Südtirol

Die wohlige Einsamkeit des Langläufers

In den stillen Tälern Südtirols durch die Winterlandschaft gleiten, zu den beeindruckenden Gipfeln der Dreitausender hinaufblicken – und nach der Bewegung auf den Loipen heimkehren zu den bäuerlichen Gastgebern am Loipenrand.

Als Refugium für Schneeurlauber, die abseits des Pistentrubels frische Winterluft atmen und herzliche Gastfreundschaft genießen wollen, bieten sich Südtirols Bauernhöfe als ideale Urlaubsdomizile an. Wie geschaffen für Gäste, die den Langlauf schätzen, sind jene 150 Bauernhöfe, die direkt an den Loipen liegen. Nach dem herzhaften Bauernfrühstück, zu dem die Bäuerin selbstgemachte Köstlichkeiten wie zum Beispiel Speck, Marmelade, Fruchtsäfte, Brot und Kuchen serviert, sind es nur ein paar Schritte durch den Schnee und dann heißt es, rauf auf die Bretter, um dann auf gepflegten Spuren durch die in Watte gehüllte Berglandschaft zu gleiten.

Und nach der Bewegung im Schnee lassen sich Langläufer eine kräftige Marende (Jause) mit frisch gebackenem Brot, Speck und Käse aus eigener Produktion schmecken, die ihnen die Bäuerin gerne zubereitet. Dazu gibt’s heißen Tee oder ein Gläschen Glühwein.

Langlaufen ab Hof in Südtirols Seitentälern

Langläufer kommen in Südtirol voll auf die Spur, etwa am Reschenpass oder in den hochgelegenen Nebentälern des Pustertals. So hat etwa das Antholzertal durch die internationalen Wettbewerbe längst Weltruf unter Gleitern und Skatern erlangt. Im Gsiesertal können dagegen Loipen-Fans oft noch einsam ihre Runden drehen. Auch im Sarntal und in Ridnaun finden Liebhaber herrlich gespurte Langlaufloipen, welche direkt an Ihrem Urlaubszuhause vorbei führen.
Bauernhöfe neben Loipen