X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.
WEB
Back Home

Tischlerhof

Bäuerliches Handwerk im Ahrntal

Fam. Stefan Innerbichler
Spitzler 11
39030 Ahrntal / St. Jakob
Ahrntal / St. Jakob
Sortiment:
  • Vasen und Schalen
  • Teller und Schüsseln
  • Holzfrüchte
  • Sonderanfertigungen

Unser Produktschaufenster

Hofbeschreibung

Der denkmalgeschützte Tischlerhof befindet sich auf 1.160 m Seehöhe in St. Jakob im Ahrntal. Das Dorf ist bekannt für seinen markanten Kirchhügel, den „Bühel“, mit der Pfarrkirche zum Hl. Jakobus. Lange hatte hier auch die Schnitzschule von St. Jakob ihren Sitz, die sich aus dem früher im Ahrntal viel betriebenen Maskenschnitzen entwickelte. Diese hat auch Stefan Innerbichler besucht, der gemeinsam mit seiner Familie den Hof mit 55 Stück Vieh, eigener Alm und eigenem Wald bewirtschaftet. Seine Werkstatt hat er am Tischlerhof eingerichtet: An der alten, teils hölzernen Drehbank ist der junge Landwirt in seinem Element.

Handwerk

„Die Handarbeit mit dem Werkstoff Holz hat mich schon immer begleitet“, erklärt der gelernte Holzschnitzer. Zwar schnitze er immer noch gerne, besonders angetan habe es ihm jedoch die Drechslerei. Mit präzisem Augenmaß drechselt Stefan Innerbichler aus heimischen Hölzern Vasen und Schüsseln. „Jedes Holz verhält sich beim Drechseln anders“, führt er mit Blick auf seinen Holzvorrat in der Scheune aus. Seine Vorliebe gilt wegen ihrer starken Maserung der Ahrntaler Lärche. Zum Drechseln sei diese aber aufwändig, weil das Holz spröde ist und viel Schleifarbeit anfällt, berichtet der Bauer. Daneben sammelt er für seine Arbeiten vor allem Holzstücke aus Fichte und Esche, gerne auch mit Rinde. „Für besondere Stücke eignet sich das Holz der Esche bestens“, unterstreicht Innerbichler.

Der Verarbeitung auf der Spur

Ist der Holzrohling an der Drehbank richtig eingespannt, kann es losgehen. Rasant dreht er sich und Stefan Innerbichler setzt hochkonzentriert den Metallmeißel an. Im Nu fliegen die Späne: Fenstersims, Drehbank, Fußboden und der Drechsler selbst sind von oben bis unten damit bedeckt. Die Technik, die der junge Landwirt dabei anwendet, ist eine ebenso seltene wie außergewöhnliche: Nicht mit einem Rundeisen höhlt er das Holz aus, sondern mit einem speziellen Werkzeug, dem so genannten „Hakendreher“. „Die Haken sind bis zu 1,30 m lang und an ihrem Ende leicht gebogen. Das dafür benötigte Eisen schmiede ich selber“, erklärt das Multitalent nicht ohne Stolz. Gediegene Handarbeit habe eben ihren Wert, ist Innerbichler überzeugt.

Hakendrehen ist eine alte Technik des Drehens, die sehr effektiv beim Aushöhlen, aber schwer zu beherrschen ist. Sie erfordert viel Kraft, Geschick und Gefühl. Durch den Druck des Metallmeißels löst sich Span um Span aus dem Holz. Mit jeder Umdrehung wird das Holz filigraner – bis es die Form einer hübschen Schüssel hat. Ein Maßband oder einen Meterstab braucht er für diese Arbeit nicht: „Wie viel weggedreht werden muss, das spürt man einfach. Die Kunst besteht darin, im richtigen Moment aufzuhören“, erklärt der Bauer. Formschöne Schalen und Vasen zählen zu seiner Spezialität. Sehr gerne übernimmt er Spezialaufträge: „Oft sind mit einem Baum oder einem Stück Holz persönliche Erinnerungen verbunden. Wer etwas Besonderes daraus anfertigen lassen möchte, kann gerne zu mir kommen“.

Der Verarbeitung auf der Spur

Ist der Holzrohling an der Drehbank richtig eingespannt, kann es losgehen. Rasant dreht er sich und Stefan Innerbichler setzt hochkonzentriert den Metallmeißel an. Im Nu fliegen die Späne: Fenstersims, Drehbank, Fußboden und der Drechsler selbst sind von oben bis unten damit bedeckt. Die Technik, die der junge Landwirt dabei anwendet, ist eine ebenso seltene wie außergewöhnliche: Nicht mit einem Rundeisen höhlt er das Holz aus, sondern mit einem speziellen Werkzeug, dem so genannten „Hakendreher“. „Die Haken sind bis zu 1,30 m lang und an ihrem Ende leicht gebogen. Das dafür benötigte Eisen schmiede ich selber“, erklärt das Multitalent nicht ohne Stolz. Gediegene Handarbeit habe eben ihren Wert, ist Innerbichler überzeugt.



Hakendrehen ist eine alte Technik des Drehens, die sehr effektiv beim Aushöhlen, aber schwer zu beherrschen ist. Sie erfordert viel Kraft, Geschick und Gefühl. Durch den Druck des Metallmeißels löst sich Span um Span aus dem Holz. Mit jeder Umdrehung wird das Holz filigraner – bis es die Form einer hübschen Schüssel hat. Ein Maßband oder einen Meterstab braucht er für diese Arbeit nicht: „Wie viel weggedreht werden muss, das spürt man einfach. Die Kunst besteht darin, im richtigen Moment aufzuhören“, erklärt der Bauer. Formschöne Schalen und Vasen zählen zu seiner Spezialität. Sehr gerne übernimmt er Spezialaufträge: „Oft sind mit einem Baum oder einem Stück Holz persönliche Erinnerungen verbunden. Wer etwas Besonderes daraus anfertigen lassen möchte, kann gerne zu mir kommen“.

Der Verarbeitung auf der Spur

Ist der Holzrohling an der Drehbank richtig eingespannt, kann es losgehen. Rasant dreht er sich und Stefan Innerbichler setzt hochkonzentriert den Metallmeißel an. Im Nu fliegen die Späne: Fenstersims, Drehbank, Fußboden und der Drechsler selbst sind von oben bis unten damit bedeckt. Die Technik, die der junge Landwirt dabei anwendet, ist eine ebenso seltene wie außergewöhnliche: Nicht mit einem Rundeisen höhlt er das Holz aus, sondern mit einem speziellen Werkzeug, dem so genannten „Hakendreher“. „Die Haken sind bis zu 1,30 m lang und an ihrem Ende leicht gebogen. Das dafür benötigte Eisen schmiede ich selber“, erklärt das Multitalent nicht ohne Stolz. Gediegene Handarbeit habe eben ihren Wert, ist Innerbichler überzeugt.





Hakendrehen ist eine alte Technik des Drehens, die sehr effektiv beim Aushöhlen, aber schwer zu beherrschen ist. Sie erfordert viel Kraft, Geschick und Gefühl. Durch den Druck des Metallmeißels löst sich Span um Span aus dem Holz. Mit jeder Umdrehung wird das Holz filigraner – bis es die Form einer hübschen Schüssel hat. Ein Maßband oder einen Meterstab braucht er für diese Arbeit nicht: „Wie viel weggedreht werden muss, das spürt man einfach. Die Kunst besteht darin, im richtigen Moment aufzuhören“, erklärt der Bauer. Formschöne Schalen und Vasen zählen zu seiner Spezialität. Sehr gerne übernimmt er Spezialaufträge: „Oft sind mit einem Baum oder einem Stück Holz persönliche Erinnerungen verbunden. Wer etwas Besonderes daraus anfertigen lassen möchte, kann gerne zu mir kommen“.

Anreise

Von Bruneck kommend Richtung Prettau fahren. 400 m nach dem Ortsschild St. Jakob links abbiegen und an der Kirche vorbei fahren. Nach 500 m befindet sich der Tischlerhof auf der rechten Seite.

Anfrage

Ihre Mitteilung*
Anrede
*  
Vorname*
Nachname*
Straße
PLZ
Stadt
Land*
E-Mail*
Telefon
* Pflichtfelder
senden