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Tradition und Brauchtum
Faschingsbräuche in Südtirol

Faschingsbräuche in Südtirol

Fasching in Südtirol

Faschingsbräuche in Südtirol
Wie die Menschen Südtirols, so haben auch ihre Feste einen ganz besonderen Charme. Zur Karnevalszeit können Besucher hier außergewöhnliche Traditionen und Bräuche erleben. Gäste auf dem Bauernhof sind ganz nah dran an der Narretei, schließlich ist der Fasching auf dem Land besonders lebendig.

So auch beim „Zusslrennen“ in Prad am Stilfserjoch, wo am „Unsinnigen Donnerstag“ (Weiberfastnacht) die weißgekleideten „Zussln“ mit riesigen Schellen und Glocken am Bauch die Winterdämonen austreiben. 

Höhepunkt beim „Fasching in Schuffa“ in Welschnofen ist der Umzug am Faschingsdienstag, um 15.03 Uhr mit seinen riesigen, dämonischen „Schnappviechern“. Diese spielen Faschingsdienstag ebenfalls eine große Rolle beim „Egetmannumzug“ in Tramin, dem größten und ungewöhnlichsten Faschingsbrauch in Südtirol. Der Umzug findet immer an den ungeraden Jahren statt. Hauptfigur ist der „Egetmann Hansel“ auf seiner Hochzeitskutsche, der seltsame Gestalten folgen. Der „Wilde Mann“ etwa mit seiner Hasenfellmaske und dem Efeu-Kleid, der die ungezähmte Natur symbolisiert, oder dem „Weißen Bär“, der gegen den „Grünen Bär“ kämpft wie der Winter gegen den Frühling.

Aschermittwoch ist in Südtirol auch der Fasching vorbei, nicht aber der Winter. Beim „Scheibenschlagen“ in Mals im Vinschgau wird der kalten Jahreszeit am ersten Sonntag der Fastenzeit, dem „Funkensonntag“, mit glühenden Holzscheiben der Garaus gemacht.